top of page

Top 5: Lieblings-Tempel

In Bangkok gibt es hunderte von buddhistischen Tempeln. Welche sind besonders spektakulär? Fünf Tipps!

 

Platz 5: Wat Suthat

Wat Suthat: Der in der Altstadt gelegene Tempel ist berühmt für seine aufwändig restaurierten Wandmalereien.

Der zentral in der Altstadt gelegene Wat Suthat ist berühmt für seine exquisiten, aufwändig restaurierten Wandmalereien. Schon außerhalb der Tempelgebäude erwartet die Besucher viel Sehenswertes – von kleinen Stein-Pagoden im chinesischen Stil bis zu eindrucksvoll bemalten Torflügeln. Direkt vor dem Wat Suthat befindet sich der Giant Swing, die Riesenschaukel, eines von Bangkoks Wahrzeichen. Das Bauwerk war einst Schauplatz von religiösen Zeremonien, bei denen die Teilnehmer durch die Lüfte schwangen und sich waghalsige Wettkämpfe lieferten.


Platz 4: Wat Saket (Golden Mount)

Wat Saket (Golden Mount): Die Spitze des Chedis in rund 80 Metern Höhe war lange Zeit der höchste Punkt in Bangkok.

Der goldene Chedi des Wat Saket, auch Golden Mount genannt, steht auf dem Gipfel eines künstlich aufgeschütteten Hügels. Die Spitze des Chedis in rund 80 Metern Höhe war lange Zeit der höchste Punkt in Bangkok. Erst 1970 überragte das neue Dusit Thani Hotel den Tempel des Goldenen Berges. Wer die mehr als 300 Stufen hinaufkraxelt, kann einen tollen Panoramablick auf die Stadt genießen. Auch der Tempelkomplex zu Füßen des Berges hat einiges zu bieten, beispielsweise einen imposanten Bodhi-Baum, unter dem eine Buddha-Statue thront. Laut Überlieferung soll Siddharta Gautama unter einem solchen Baum sein „Erwachen“ erlebt und damit die vollkommende Weisheit als Buddha erlangt haben.


Platz 3: Wat Arun

Wat Arun: Der Tempel thront majestätisch am Westufer des Flusses Chao Phraya.

Wat Arun, auch als Tempel der Morgenröte bekannt, thront majestätisch am Westufer des Flusses Chao Phraya. Im Mittelpunkt der Tempelanlage steht ein Prang, ein hoher Turm im Baustil der Khmer in Kambodscha. Nach buddhistischem Glauben symbolisiert der Prang den Weltenberg im Zentrum des Universums, auch Mount Meru genannt. Der Turm ist mit Mosaiken aus Porzellan, Muscheln und Glas verziert und lässt sich über steile Treppen erklimmen. Nördlich davon befindet sich das malerische Eingangsportal zur Ordinationshalle, Ubosot genannt. Bewacht wird der Eingang von zwei großen Wächter-Statuen.


Platz 2: Wat Pho

Wat Pho: In dem weitläufigen Tempelkomplex, der sich unmittelbar südlich vom Königspalast befindet, gibt es viel zu entdecken.

Ob kunstvoll verzierte Chedis, opulente Wandgemälde oder ein Garten mit chinesischem Pavillon – im weitläufigen Tempelkomplex von Wat Pho, der sich unmittelbar südlich vom Königspalast befindet, gibt es viel zu entdecken. Eine besondere Attraktion ist die riesige, liegende Buddha-Statue. Die Pose symbolisiert, dass „der Erwachte“ gerade aus dem Kreislauf der ewigen Wiedergeburt ausbricht und ins Nirvana hinübergleitet. Wer mag, kann direkt neben der Statue Geldmünzen in aufgereihte Metallschalen werfen – eines der Rituale in Thailand, das Glück bringen soll. Bekannt ist Wat Pho auch für seine Schule für traditionelle Thai Massage. Dort könenn sich Besucher durchkneten lassen oder Massage-Kurse belegen.


Platz 1: Wat Phra Kaeo

Der Wat Phra Kaeo befindet sich innerhalb der Mauern des Königspalastes im Herzen von Bangkok.

Wat Phra Kaeo befindet sich innerhalb der Mauern des Königspalastes im Herzen von Bangkok. Ein besonderes Heiligtum des Tempels ist der Smaragd-Buddha, eine etwa 66 Zentimeter hohe Buddha-Statue, die aus grünem Jade besteht. Das Gewand der Figur wird dreimal jährlich in einer feierlichen Zeremonie gewechselt. Darüber hinaus hat der Wat viele weitere Attraktionen zu bieten – prachtvoll verzierte Tempelgebäude, goldene Chedis und lange Galerien mit Wandmalereien. Auch zahlreiche Statuen sind zu bewundern, beispielsweise Fabelgestalten wie die Kinnari, mythologische Mischwesen, halb Mensch, halb Vogel, die nach buddhistischem Glauben den Schneewald an den Hängen des Weltenberges Meru bevölkern.


 

Text und Fotos: Jens Karbe, Autor des Romans GEISTERCONDO

(Stand: März 2023)





Comments


bottom of page